Vorschau

Ab 26. Oktober 2017 in Ihrer Schauburg
Django - Ein Leben für die Musik
Biografie/Musik/Drama - Frankreich - 115 Minuten
Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

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Am Samstag 28. Oktober 2017 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Alice im Wunderland aus dem Royal Opera House in London
BALLETT IN DREI AKTEN - Großbritannien - 170 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 28.10.2017 UM 20:15 UHR

FOLGEN SIE ALICE IN DAS LOCH EINES KANINCHENBAUS IN CHRISTOPHER WHEELDONS ÜBERSCHWÄNGLICHEM BALLETT NACH DEM BELIEBTEN BUCH VON LEWIS CARROLL.

Auf einem Gartenfest an einem sonnigen Nachmittag sieht Alice mit Erstaunen, dass sich Lewis Carroll, ein Freund der Eltern, in ein weißes Kaninchen verwandelt. Als sie ihm in ein Kaninchenloch folgt, geht es immer merkwürdiger zu … Auf ihrer Reise durch das Wunderland begegnet Alice den eigenartigsten Gestalten. Sie ist hingerissen von dem charmanten Herzbuben, der wegläuft, weil er die Törtchen gestohlen haben soll. Eine Verwirrung folgt auf die andere. Dann schreckt Alice plötzlich auf. Hat sie das alles bloß geträumt?

Christopher Wheeldons Ballett Alice im Wunderland eroberte 2011 die Bühne in einer Explosion aus Farbe, Magie und einfallsreicher, ausgeklügelter Choreographie. Joby Talbots Musik kombiniert moderne Klangwelten mit mitreißenden Melodien, die auf Ballettpartituren des 19. Jahrhunderts verweisen. Bob Crowley zieht für seine phantasievolle und spektakuläre Bühnengestaltung vom Puppenspiel bis zu Projektionen alles heran, was das Wunderland wunderbar realistisch erscheinen lässt.

Alice begegnet einer Fülle ungewöhnlicher und auf Anhieb erkennbarer Figuren, von der höchst überspannten Herzkönigin – die eine aberwitzige Parodie des berühmten Rosen-Adagios aufführt – bis hin zu einem Karten spielenden Ballettkorps, einer sich windenden Raupe und einem steppenden Hutmacher. Doch das Werk weicht auch den dunkleren Strömungen von Lewis Carrolls Geschichte nicht aus: Die albtraumhafte Küche, die gespenstische Cheshire-Katze und die irritierte Teegesellschaft, alles wird anschaulich geschildert. Der Ergebnis bietet Tanz von Weltrang als bezaubernde Unterhaltung für die ganze Familie und zeigt das Royal Ballet von seiner besten Seite.

CHOREOGRAPHIE – CHRISTOPHER WHEELDON
MUSIK – JOBY TALBOT

Bild Info:
Laura Morera als Herzkönigin in Christopher Wheeldons Ballett Alice im Wunderland für das Royal Ballet ©Johan Persson/Royal Opera House, 2013

Karten können Sie unter folgendem Link reservieren:


Kartenreservierung Alice im Wunderland (ROH) am Samstag 28.10.17 um 20:15 Uhr


=> Reservierte Karten für diesen Film müssen bitte innerhalb von 5 Tagen an unserer Kasse abgeholt werden!

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Am Montag 30. Oktober 2017 um 20:30 Uhr & Freitag 10. November 2017 um 18:15 Uhr in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft der Auslandsgesellschaft NRW e.V. in Ihrer Schauburg
Django - Ein Leben für die Musik (O.m.U.)
Biografie/Musik/Drama - Frankreich - 115 Minuten
Django, dont on n'a plus besoin de dire le nom. Unique, inimitable, Django le manouche, génie de la gratte, figure incontournable de l’histoire du jazz à qui il apporta sa patte, son swing, son style, mais surtout son âme : l’âme manouche. L’âme manouche, cela pourrait être le sous-titre de ce biopic qui n’en est pas tout à fait un et qui ne s’attache qu’à une période précise et déterminante du parcours de son protagoniste : resserré sur quelques mois, les plus sombres sans doute de la trop courte existence de Django Reinhardt (il est mort à 43 ans), le film se déroule sous l’occupation, quand Paris, étouffé par la botte nazie, tente de respirer dans les bals clandestins les derniers parfums d’une liberté confisquée.

1943. Django, musicien hors norme au sommet de son art, reconnu, adulé, fait swinguer le tout Paris aux Folies Bergères avec son quintet. Comme bon nombre d’artistes français de cette époque, Django joue devant un parterre composé en partie d’officiers allemands, sans trop se soucier du chaos lointain, ni de ce qui se trame aux quatre coins de l’Europe : il a sa guitare, sa famille, son public et une certaine immunité acquise par sa célébrité et son talent… Mais l’Allemagne en veut toujours plus et l'agent du guitariste négocie avec l'occupant une magistrale tournée qui le mènerait à Berlin, orchestrée par la propagande nazie, pour le bon plaisir des hauts officiers du Reich. Flairant le danger, Django décide alors de fuir en zone libre, aidé par la belle et mystérieuse Louise De Klerk, une vieille connaissance, amatrice éclairée de jazz et admiratrice fidèle.
À Thonon-les-Bains, il va attendre plusieurs semaines le moment propice pour un passage en Suisse. Entouré de sa famille proche – sa femme enceinte, sa mère et son frère – mais aussi de sa famille de cœur et d’histoire – les habitants d'un camp tzigane rencontrés sur place – Django va découvrir la terrible réalité de son temps...

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

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Ab 02. November 2017 in Ihrer Schauburg
Jugend ohne Gott
Drama/Thriller - Deutschland - 114 Minuten - Freigegeben ab 12 Jahren
Zach (Jannis Niewöhner) macht sich widerwillig auf in das Hochleistungs-Camp der Abschlussklasse. Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen hat er kein Interesse daran, auf die renommierte Rowald Universität zu kommen. Obwohl sie ihn nicht versteht, ist die ehrgeizige Nadesh (Alicia von Rittberg) von dem Einzelgänger fasziniert und versucht, ihm näherzukommen. Zach wiederum interessiert sich mehr für das geheimnisvolle Mädchen Ewa (Emilia Schüle), das im Wald lebt und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als Zachs Tagebuch verschwindet und ein Mord geschieht, scheint der fragile Zusammenhalt der jugendlichen Elite an sich selbst zu zerbrechen. Nur der vermeintlich moralisch integre Lehrer (Fahri Yardim) versucht zu helfen, aber dafür ist es schon zu spät...
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Am Samstag 04. November 2017 & Samstag 02. Dezember 2017 & Samstag 16. Dezember 2017 (ZUSATZTERMIN) in der Zeit von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr in Ihrer Schauburg
Kinoplakatflohmarkt
Plakatmarkt - 120 Minuten
An jedem 1. Samstag im Monat bis Mai (außer Juni - August) wird von 11-13 Uhr in der Schauburg der beliebte Kinoplakatflohmarkt stattfinden.

Plakate, Aufsteller und Banner, sowie Aushangfotos aus den Jahren 2004-2017 suchen neue Besitzer. Das ganze zu fairen Preisen, so dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Alle eingenommenen Gelder aus dem Plakatflohmarkt kommen dabei einem guten Zweck zugute.

Der Eintritt zum Kinoflohmarkt wird umsonst sein.

Für jeden Filmfan ist dieser Termin ein absolutes Muss!

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Am Sonntag 05. November 2017 um 18:15 Uhr in Ihrer Schauburg
Mary's Land
Dokumentation - Spanien - 119 Minuten
Es war einmal vor langer Zeit: Gott. Und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er noch heute. Auf Wiedersehen, Vater Unser! Auf nimmer Wiedersehen ihr Himmelswesen! Wenn wir euch nicht sehen können, glauben wir auch nicht an euch. Wir haben beschlossen so zu leben, als gäbe es euch nicht.
Aber Millionen von Menschen sprechen auch heute noch mit Jesus Christus, den sie „Bruder“ nennen und mit der Jungfrau Maria, die sie „Mutter“ nennen. Sie glauben daran, dass wir alle Kinder Gottes sind und nennen ihn „Vater“.
Ein Spezialagent, des Teufels Advokat, erhält einen neuen Auftrag:
ohne Furcht über die etwas herauszufinden, die noch immer auf den Beistand des Himmels vertrauen. Sind sie Betrüger? Oder gar Betrogene? Sollte er herausfinden, dass ihr Gaube falsch ist, werden wir so weitermachen wie bisher... aber was, wenn es doch kein Märchen ist?

„Wunderschöne und kraftvolle Bilder“

„Ein Roadmovie des Herzens“

„Spannend, berührend, humorvoll“


Karten können Sie unter folgendem Link reservieren:


Kartenreservierung Mary's Land


=> Reservierte Karten für diesen Film müssen bitte innerhalb von 5 Tagen an unserer Kasse abgeholt werden!

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Am Sonntag 12. November 2017 um 18:30 Uhr in der Filmreihe homochrom in Ihrer Schauburg
Filmreihe homochrom: Pushing Dead (O.m.U.)
Komödie/Drama - USA - 110 Minuten
Wer freut sich nicht über Geburtstagsgeschenke? Dan Schauble (James Roday) bekommt von seiner Mutter sogar einen 100-Dollar-Scheck zugeschickt. Damit das Geld schnell verfügbar ist, zahlt er den Scheck direkt aufs Konto ein. Allerdings kommt Dan damit so gerade über den Maximalbetrag, bis zu dem der Krankenkassenbeitrag staatlich unterstützt wird. Er hat 22 Jahre lang mit HIV überlebt und plötzlich soll er seine Medikamente aus eigener Tasche bezahlen. Doch kosten die so viel, wie Dan auf dem Konto hat. Sein fragiles Kartenhaus aus erzwungener Armut, Unterstützung und kostenlosen Pillen droht in sich zusammenzustürzen. Doch statt sich damit auseinanderzusetzen, lenkt er sich lieber mit den Problemen anderer ab. Zum Beispiel welche Date-Fehler seine Mitbewohnerin Paula (Robin Weigert) begeht. Oder gar die Ehe seines Arbeitgebers zu retten, des Kneipiers Bob (Danny Glover). Oder vielleicht lieber den hübsche Fremde, Mike (Tom Riley), anflirten?

Viele Deutsche müssen sich darüber kaum Gedanken machen, wie sie ihre (HIV-)Medikamente bezahlen. Aber selbst in Industriestaaten leben Menschen in prekären Verhältnissen oder ohne Versicherung. Nach einigen Kurzfilmen nimmt sich Autor und Regisseur Tom E. Brown dieser Grundidee an, um mit seinem Debütlangfilm PUSHING DEAD die (vermutlich) erste Aids-Komödie zu erzählen. Nach Dramen wie "Philadelphia" oder THE NORMAL HEART setzt Brown auf schwarzen und schrägen Humor sowie einen Filmstil, der an Edgar Wrights Werke erinnert. Die zwischenmenschlichen Konstellationen sind jedoch das Kernstück dieses Films. Die Kombination vom lakonischen James Roday und dem brummigen Danny Glover ("Die Farbe Lila", "Lethal Weapon 1+2") funktioniert großartig. Allerdings droht ihnen die quirligere Robin Weigert (CONCUSSION) die Schau zu stehlen, insbesondere in ihren Szenen mit einer Affenpuppe.

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Ab 16. November 2017 in Ihrer Schauburg
The Big Sick
Drama/Komödie/Romanze - USA - 119 Minuten
Kumail (Kumail Nanjiani) bemüht sich verzweifelt um eine Karriere als Stand-up-Comedian, während er die Miete für sein spartanisches Chicagoer WG-Zimmer als Teilzeit-Uber-Fahrer verdient. Wenn er nicht auf der Bühne steht oder im Auto sitzt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie, die von Pakistan nach Amerika kam, als er noch ein Kind war. Alle Nanjianis leben seit jeher in arrangierten Ehen und erwarten von Kumail dasselbe. So präsentieren ihm seine Eltern jedes Mal, wenn er zum Essen kommt, eine neue pakistanische Heiratskandidatin, die „ganz zufällig“ vorbeigekommen ist – mit Lebenslauf und Foto im Gepäck. Doch die elterlichen Traditionen und Ansichten ergeben für Kumail keinen Sinn – schließlich ist er Amerikaner! Um seine Familie nicht zu verletzen, führt er eine Art Doppelleben: Während seine Eltern dem Glauben verhaften, er sei ein guter pakistanischer Sohn, schaut er sich lieber lustige Videos auf YouTube an anstatt zu beten und trifft sich ziellos mit Frauen, die er sich selbst aussucht, während er die „Bewerbungen“ der pakistanischen Frauen zu seinen „(E)X-Akten“ legt.

Doch all das ändert sich, als er Emily (Zoe Kazan) kennenlernt. Die quirlige Frohnatur ist anders als die anderen. Sie besteht sogar Kumails B-Horrorfilm-Test und wehrt sich frech gegen seine Mansplaining-Anfälle. Obwohl beide anfangs auf ihrem Single-Dasein beharren, verfallen sie einander schließlich hoffnungslos und aus einem unverbindlichen Flirt wird schnell etwas Ernstes. Aber Kumail bringt es nicht übers Herz, Emily seiner Familie vorzustellen, denn diese würde niemals eine nicht-pakistanische Frau an seiner Seite akzeptieren. Schlimmer noch: Sie würden ihn verstoßen, sollte er Emily einer pakistanischen Frau vorziehen. Also erzählt er ihnen nichts von Emily und lässt diese in dem Glauben, dass alles in Ordnung sei.

Als Emily schließlich dahinter kommt, dass Kumail nie vorhatte, sie seinen Eltern vorzustellen, trennt sie sich enttäuscht von ihm. Da wird sie plötzliche von einer rätselhaften Krankheit befallen und muss ins künstliche Koma versetzt werden. Kumail wird auf einmal klar, wie viel ihm an Emily liegt, und will nicht von ihrer Seite weichen. Am Krankenbett trifft er Beth (Holly Hunter) und Terry (Ray Romano), Emilys Eltern, die den Mann, der ihrer Tochter das Herz gebrochen hat, nicht gerade herzlich willkommen heißen. Während sie sich um das Leben ihrer Tochter sorgen, können sie deren Ex-Freund vor Ort gar nicht gebrauchen. Zu allem Übel finden Kumails Eltern heraus, dass er nicht der gute pakistanische Sohn ist, für den sie ihn hielten, sondern sich längst für ein „amerikanisches“ Leben entschieden hat – und für Emily – und schließen ihn als Familienmitglied aus.

Resigniert kehrt der von allen verstoßene Kumail an Emilys Krankenbett zurück, wo sich weder am Zustand seiner großen Liebe noch an der Einstellung ihrer Eltern viel geändert hat. Doch nach und nach erkennen Terry und Beth in dem Fremden eine verletzliche Seele. Auch Kumail beginnt, Emilys Eltern als Menschen zu sehen und merkt, dass die beiden ganz eigene Probleme haben. Indem er ihre Eltern kennenlernt, verliebt sich Kumail nur noch mehr in Emily.

Endlich gelingt den Ärzten die Diagnose: Emily hat die seltene autoinflammatorische Erkrankung AOSD („Adult-onset Still’s disease“, zu Deutsch: „Adulter Morbus Still“ oder „Morbus Still des Erwachsenen“), die, wenn sie erkannt wird, verhältnismäßig leicht zu behandeln ist. Als Emily schließlich aus dem Koma erwacht, ist Kumail sofort zur Stelle und hofft, die Beziehung fortsetzen zu können. Doch Emily kann nicht dort weitermachen, wo sie aufgehört haben – zu tief sitzt die Enttäuschung noch. Als auch Kumails Familie sich nicht bereit zeigt, ihm zu verzeihen, beschließt er, mit seinen Freunden nach New York zu ziehen, um auf den dortigen Bühnen sein Glück als Comedian zu versuchen. Als ihr Sohn dabei ist, die Stadt zu verlassen, kommt Kumails Mutter nicht umhin, ihm für die Reise sein Lieblingsessen als Proviant mitzugeben. Und auch in New York sitzt kurze Zeit später ein ganz besonderer Gast im Publikum, der bereit ist, Kumail eine zweite Chance zu geben.

Mit viel Herz und noch mehr Humor erzählt THE BIG SICK über Liebe und Verzeihen, Familienzwist und das Überwinden kultureller Grenzen. Der Sundance-Publikumsliebling basiert auf der wahren Geschichte der Drehbuchautoren Emily V. Gordon und Kumail Nanjiani und ist eine dieser berührenden Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann.

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Am Sonntag 19. November 2017 um 18:30 Uhr in der Filmreihe homochrom-lesbisch in Ihrer Schauburg
Filmreihe homochrom-lesbisch: Millionen Momente voller Glück – A Million Happy Nows (O.m.U.)
Drama/Romanze - USA - 82 Minuten - Freigegeben ab 12 Jahren
Die 49-jährige Lainey Allen (Crystal Chappell) war 20 Jahre lang als Seifenopernstar erfolgreich und hat sogar einen Emmy gewonnen. Um aber nicht doch noch durch eine jüngere Schauspielerinnen verdrängt zu werden, entschließt sie sich, ihren Vertrag nicht wieder zu verlängern. Lainey zieht stattdessen mit ihrer jüngeren Langzeitpartnerin, der Publizistin Eva Morales (gespielt von Jessica Leccia), in ein Strandhaus in Südkalifornien. Die Workaholic hat nicht nur Mühe, sich an das ruhigere Leben zu gewöhnen, sondern ärgert sich auch immer häufiger darüber, dass sie etwas vergessen hat. Eva kann das irgendwann nicht mehr mit ansehen und schickt sie zu Dr. Hansen (Robert Gant, "Queer as Folk"). Die Diagnose Alzheimer wundert Lainey nicht wirklich, nur hat sie Eva nie erzählt, dass die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Vererbung bei ihr hoch sind. Dennoch hält Eva so gut zu Lainey, wie sie nur kann...

MILLIONEN MOMENTE VOLLER GLÜCK ist ein wunderbar romantischer, wenn auch letztlich trauriger Film. Aber bei der hier thematisierten Krankheit Alzheimer ist es wohl nicht zu viel verraten, dass auch hier eine Lesbe stirbt. Allerdings ist dies etwas anders gelagert als beim sonst/früher üblichen Tote-Lesbe-Syndrom. Zudem stammt das Drehbuch von einer Frau, Marisa Calin, die den Film zusammen mit drei anderen Frauen produziert hat: Christa Morris, Hillary B. Smith und Hauptdarstellerin Crystall Chappell. Diese drei haben bereits mehrfach zusammengearbeitet, und auch mit Regisseur Albert Alarr zusammengearbeitet. Hervorzuheben ist neben dem TV-Film "Beacon Hill" insbesondere "Venice the Series" (läuft seit 2009), wo auch Jessica Leccia seit Anfang an mitspielt. Dies ist also ein Team, das was, was es tut und schon viele Frauengeschichten erzählt hat. Es wundert also nicht wirklich, dass MILLIONEN MOMENT so gut funktioniert und verschiedene Publikumspreise gewonnen hat.

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Am Donnerstag 23. November 2017 um 20:30 Uhr in Ihrer Schauburg
Cine Mar Surf Movie Night Dortmund: Proximity + Fishpeople
Dokumentarfilme - 120 Minuten
Proximity (US, 2017, 55min, Taylor Steele) OV
Fish People (US, 2017, 49min, Keith Malloy) OmU

Der Film „Proximity“ dokumentiert modernes Surfen, sowie die Chemie zwischen Pro Surfern auf ihren Surftrips. Der Regisseur Taylor Steele folgt Kelly Slater & John John Florence, Stephanie Gilmore & Dave Rastovich, Rob Machado & Craig Anderson sowie Shane Dorian & Albee Layer auf der Suche nach der perfekten Welle und fängt dabei auch intime Momente zwischen den Surfern ein.

Im zweiten Dokumentarfilm „Fish People“ erzählt Keith Malloy die Geschichte von einzigartigen Charakteren, die ihr Leben dem Meer verschrieben haben. Von Surfern und Speerfischern hin zu einem Langstreckenschwimmer, einem ehemaligen Kohlearbeiter und unerschrockenen Kindern in den Straßen von San Francisco – es ist ein Film über die Liebe zum Meer, über eigene Grenzüberschreitungen und über den tieferen Sinn den man im Salzwasser-Dschungel unmittelbar hinter dem Ufer finden kann.

Tickets bekommt ihr im Vorverkauf beim Kino!
Karten können Sie unter folgendem Link reservieren:


Kartenreservierung Cine Mar Surf Movie Night Dortmund

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Ab 28. Dezember 2017 in Ihrer Schauburg
Loving Vincent
Animation - Großbritannien/Polen - 95 Minuten - Freigegeben ab 6 Jahren
Inhalt folgt in Kürze...

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Am Samstag 20. Januar 2018 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Rigoletto aus dem Royal Opera House in London
OPER IN DREI AKTEN - Großbritannien - 165 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 20.01.2018 UM 20:15 UHR

ALEXANDER JOEL DIRIGIERT DAVID MCVICARS GEFEIERTE PRODUKTION VON VERDIS TRAGISCHER OPER. DIMITRI PLATANIAS, LUCY CROWE UND MICHAEL FABIANO GEHÖREN ZUR ERSTKLASSIGEN BESETZUNG DES EINDRUCKSVOLLEN WERKES.
Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verfl ucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken … David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höflinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie ‚La donna è mobile‘, in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt …
Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine ‚beste Oper‘. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte – abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers –, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

MUSIK – GIUSEPPE VERDI
REGIE – DAVID MCVICAR
DIRIGENT – ALEXANDER JOEL
RIGOLETTO – DIMITRI PLATANIAS
GILDA – LUCY CROWE
HERZOG VON MANTUA – MICHAEL FABIANO

ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Bild Info:
David McVicars Produktion von Rigoletto für die Royal Opera © 2014 ROH/Catherine Ashmore.

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Kartenreservierung Rigoletto (ROH) am Samstag 20.01.18 um 20:15 Uhr


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Am Samstag 10. Februar 2018 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Tosca aus dem Royal Opera House in London
OPER IN DREI AKTEN - Großbritannien - 180 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 10.02.2018 UM 20:15 UHR

DRAMA, LEIDENSCHAFT UND HERRLICHE MUSIK – PUCCINIS OPERNTHRILLER GEHÖRT ZU DEN GROSSEN OPERNERLEBNISSEN. DAN ETTINGER DIRIGIERT EINE STARBESETZUNG MIT ADRIANNE PIECZONKA, JOSEPH CALLEJA UND GERALD FINLEY.

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf.
Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter ‚Vissi d’arte‘ und ‚E lucevan le stelle‘. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Uraufführung einen riesigem Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt – die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst.

Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama um so deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

MUSIK – GIACOMO PUCCINI
REGIE – JONATHAN KENT
DIRIGENT – DAN ETTINGER
FLORIA TOSCA – ADRIANNE PIECZONKA
MARIO CAVARADOSSI – JOSEPH CALLEJA
BARON SCARPIA – GERALD FINLEY

ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Bild Info: Jonathan Kents Produktion von Tosca für die Royal Opera
©Catherine Ashmore/ROH 2011.

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Kartenreservierung Tosca (ROH) am Samstag 10.02.18 um 20:15 Uhr


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Am Samstag 10. März 2018 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Carmen aus dem Royal Opera House in London
OPER IN VIER AKTEN - Großbritannien - 210 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 10.03.2018 UM 20:15 UHR

BIZETS KLASSISCHE FRANZÖSISCHE OPER MIT ANNA GORYCHOVA IN DER TITELROLLE VON BARRIE KOSKYS EINDRINGLICHER PRODUKTION.
Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung - Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufig geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt.

In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaffenen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaffen, die von der traditionellen Auffassung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfigur gab er eine neue Stimme.

MUSIK - GEORGES BIZET
REGIE - BARRIE KOSKY
DIRIGENT - JAKUB HRŮŠA
CARMEN - ANNA GORYACHOVA
DON JOSÉ - FRANCESCO MELI
MICAËLA - ANETT FRITSCH
ESCAMILLO - KOSTAS SMORIGINAS

FRANZÖSISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Bild Info:
Barrie Koskys Produktion von Carmen ©2016 M. Ritterhaus über Oper Frankfurt.

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Kartenreservierung Carmen (ROH) am Samstag 10.03.18 um 20:15 Uhr


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Am Samstag 07. April 2018 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Macbeth aus dem Royal Opera House in London
OPER IN VIER AKTEN - Großbritannien - 200 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 07.04.2018 UM 20:15 UHR

VERDIS OPER NACH SHAKESPEARES TRAGÖDIE, MIT EINER WUNDERBAREN BESETZUNG, DARUNTER ANNA NETREBKO, ŽELJKO LUCIC UND ILDEBRANDO
D'ARCANGELO, WIRD VON ANTONIO PAPPANO DIRIGIERT.

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück, das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaffen. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie.

Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs - doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt.

Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

MUSIK - GIUSEPPE VERDI
REGIE - PHYLLIDA LLOYD
DIRIGENT - ANTONIO PAPPANO
MACBETH - ŽELJKO LUČIĆ
LADY MACBETH - ANNA NETREBKO
BANQUO - ILDEBRANDO D’ARCANGELO

ITALIENISCH GESUNGEN MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Bild Info:
Chor der Hexen in Verdis Macbeth ©ROH/Clive Barda 2011.

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Kartenreservierung Macbeth (ROH) am Samstag 07.04.18 um 20:15 Uhr


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Am Samstag 16. Juni 2018 um 20:15 Uhr aus dem Royal Opera House in London in Ihrer Schauburg
Schwanensee aus dem Royal Opera House in London
BALLETT IN VIER AKTEN - NEUPRODUKTION - Großbritannien - 180 Minuten
KINOVORFÜHRUNG DER AUFZEICHNUNG AM SAMSTAG, 16.06.2018 UM 20:15 UHR

DAS ROYAL BALLET PRÄSENTIERT EINE NEUPRODUKTION DES WUNDERBAREN BALLETTS TSCHAIKOWSKYS, MIT ZUSÄTZLICHER CHOREOGRAPHIE VON LIAM SCARLETT UND DER BÜHNENAUSSTATTUNG VON JOHN MACFARLANE.

Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett. Dieser bleibt dem Petipa- Iwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane, mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran.

Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der Urau ührung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

CHOREOGRAPHIE - MARIUS PETIPA UND LEW IWANOW
ZUSÄTZLICHE CHOREOGRAPHIE - LIAM SCARLETT
MUSIK - PETER TSCHAIKOWSKY

Bild Info:
Neue Bühnengestaltung für das Royal Ballet,
Schwanensee, 2. Akt ©John Macfarlane.

Karten können Sie unter folgendem Link reservieren:


Kartenreservierung Schwanensee (ROH) am Samstag 16.06.18 um 20:15 Uhr


=> Reservierte Karten für diesen Film müssen bitte innerhalb von 5 Tagen an unserer Kasse abgeholt werden!

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